Blog‎ > ‎Elina‎ > ‎

Bananen und Co.

publié le 24 mars 2018 à 19:41 par Sailing Olena

Wir besuchten eine Bananenfarm in Martinique und haben dabei vieles gelernt. Wir haben fast eine Stunde gewartet damit wir in einem kleinen Zug die Führung durch die Plantagen machen konnten. Weil die Wege nicht gut waren holperte der Zug. Zuerst sahen wir eine ganze Reihe von Exotischen Bäumen und Pflanzen. Es gab: Kaffeebüsche, Mango-, Brotfrucht-, Guava-, Orangen-, Zitronen-, Limetten- und Aprikosenbäume.

Dann kamen die Bananen. Alle waren noch grün! Sie erklärten uns, dass die Bananenbäume keinen Bäume sondern Riesengräser sind. Jede Bananenpflanze hatte nur eine Staude und nach dieser einen Staude wird die Pflanze entfernt. Neben den grossen Bananenbäumen wachst immer eine kleinere Bananenpflanze. Es hat Käferfallen damit die Bananen nicht beschädigt werden.

Die Bananenblüte besteht aus 2 Teile: der oberer Teil ist der weibliche bei welchem schon mini Bananen unter den Blüten wachsen bevor diese abfallen, und ein männliche Teil, die Knolle die am Ende hängt. Nach ein Paar Wochen werden 2 Bananenreihen am Ende der Staude abgeschnitten bis auf eine Banane, die helfen soll, dass der Saft durch die ganze Staude fliesst. Die Knolle der Blume (männlicher Teil) wird abgeschnitten und am Boden gelassen um die Erde zu ernähren. Ein kleines farbiges Bändchen wird unten an der Staude angemacht damit man weiss wann man sie ernten soll. Danach wird über die Staude eine Plastikhülle angemacht damit die Käfer und Vögel sich nicht dort einnisten können. Damit der Bananenbaum mit dem Gewicht der Staude nicht umkippt, wird er mit einer Schnur an einer anderen Pflanze angemacht.

Wenn die Bananen erntereif sind braucht es zwei Personen um die Staude abzuschneiden. Eine Person fängt die Staude während die andere sie vom Stamm trennt. Dann wird die Staude zu einem Gebäude gebracht wo sie dann weiterbearbeitet wird. Dort werden Bananen linienweise abgeschnitten und in Wasser gelegt um sie etwas zu reinigen. Die Bananen werden dann auf ein Brett geladen, durch eine Dusche mit Mittel gegen Insekten & Parasiten geschoben, markiert und eingepackt. Es gibt 2 Kategorien: schöne und extra, den Unterscheid ist die Schönheit der Bananen.  Die letzte Banane, die dafür sorgte dass der Saft durch die Staude floss, wird als Tierfutter weitergegeben.

Die Bananen werden grün eingepackt und werden nach 3 Wochen noch Grün in Europa ankommen. Dort, werden sie noch im Karton mit einem Gas behandelt, welches die Bananen in der Natur selber herstellen, damit die grünen Bananen reifen.

Beim Ausgangsort konnte man eine Banane essen. Es gab auch Bananen-Chips die nur getrocknet waren und nicht frittiert. Wir konnten auch getrocknete Mangos essen die sehr süss waren. Aus Bananen machen sie sogar Wein der wie Weisswein riecht und aussieht.

Comments